
Wer Bahn fährt, weiß im Normalfall auf welcher Bahnstrecke er/sie unterwegs ist. Was viele jedoch nicht wissen: Zu jeder Bahnstrecke in Deutschland gehört auch eine individuelle Sreckennummer, die sogenannte „VzG Nummer“. „VzG“ bedeutet übrigens „Verzeichnis der örtlich zulässigen Geschwindigkeiten“. Entwickelt wurde dieses Nummernsystem in den Siebzigern, vom damaligen Vermessungsdienst der Deutschen Bundesbahn. Später entstand dann auf Basis dieses Systems eine Streckendaten-Datenbank, abgekürzt „STREDA“. Ein Bahnkenner kann hier einiges herauslesen. So zeigt beispielsweise die erste Ziffer der VzG-Nummer in der Regel das Bundesland an, in welchem die Strecke beginnt. Für Bayern ist dies die Zahl 5. Aber auch beliebige Infrastrukturelemente wie Betriebsstellen, Brücken, Tunnel, Signale u. v. m. können durch die VzG-Streckennummer, in Verbindung mit den Streckenkilometern, zugeordnet werden. Auch direkt an unserem Firmengebäude verläuft eine Bahnstrecke, nämlich die Strecke Fürth-Würzburg. Diese hat die Streckennummer 5910.
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Der Regellichtraum setzt sich zusammen aus dem von der jeweiligen Grenzlinie...
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