Stabilisierung des Pöllinger Damms

Stabilisierung des Pöllinger Damms

Im Zuge der Generalsanierung der Bahnstrecke Regensburg–Nürnberg wurde auch der rund 1,6 km lange Abschnitt des Pöllinger Damms zwischen km 68,20 und 69,80 saniert.

Die Herausforderung? Der Damm erreicht Höhen von bis zu 4 m und weist Böschungsneigungen von etwa 30° bis 40° auf. Eine stabile Böschung und ein tragfähiger Untergrund sind daher für die langfristige Betriebssicherheit entscheidend.

Um das zu erreichen, wurden Erdbetonstützscheiben im Hydrozementationsverfahren (HZV) in die Dammflanken eingebaut. Dabei wird der Boden vor Ort mit einer Zementsuspension vermischt und dadurch verfestigt. Ergänzend wurden Sickerrigolen sowie neue Entwässerungsgräben entlang des Bahndamms hergestellt. Hierdurch soll das Wasser gezielt abfließen. Mit diesen beiden Maßnahmen wird dafür gesorgt, dass der Dammkörper dauerhaft trocken und solide bleibt. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine stabile und exakte Gleislage.

Durch eine tiefgründige Bodenverfestigung des Dammkerns mittels Fräs-Misch-Injektionsverfahren (FMI), soll die Tragfähigkeit des Untergrunds weiter verbessert und die langfristige Standsicherheit des Dammes  gewährleisten werden.

Unsere Leistungen:

Bauüberwacher Bahn

BAUZEIT:

02/2026 – 06/2026

AUFTRAGGEBER:

DB InfraGo

STRECKE:
Regensburg-Nürnberg(5850)
KATEGORIE: