Gut zu wissen! Heute: Teil 32 – Warum misst man die Schienentemperatur?

Gut zu wissen! Heute: Teil 32 – Warum misst man die Schienentemperatur?

…und nicht einfach die Lufttemperatur?🌡️

An einem heißen Sommertag können sich Schienen auf bis zu 60 °C aufheizen. Also rund 20 bis 25 Grad wärmer als die Luft. Der Grund: Stahl nimmt die Sonnenwärme direkt auf.
Das Problem? Mit steigender Temperatur dehnen sich Schienen aus. Deshalb muss bei Bauarbeiten die Schienentemperatur exakt gemessen werden.

Denn die Temperatur bestimmt unter anderem, wann ein Spannungsausgleich durchgeführt werden kann. Nur wenn die Schiene die richtige Temperatur hat, bleibt das Gleis auch bei Hitze und Kälte dauerhaft stabil.
Gemessen wird an dem der Sonne abgewandten, gesäuberten Schienensteg. Der Vorgang und die zulässigen Temperaturen sind in der DB Richtline 824 „Oberbauarbeiten durchführen“ geregelt.


Aus der Schienentemperatur muss das Fachpersonal die richtigen Rückschlüsse ziehen. So wird unter anderem dafür gesorgt, dass Gleisverwerfungen und andere temperaturbedingte Schäden vermieden werden.

We use cookies

We use cookies to improve your experience on this website. You may choose which types of cookies to allow and change your preferences at any time. Disabling cookies may impact your experience on this website. You can learn more by viewing our Cookie Policy.